Mai 17th, 2012
Wenn nur der Name nicht wäre: i-MiEV… (Foto: BB)
Heute ein E-Mobil von Mitsubishi getestet. Es ist eines der neuen Elektroautos, die seit dem 15. Mai dem Pool des Osnabrücker Anbieters Stadtteilauto hinzugefügt wurden. Gemeinsam mit meiner Frau haben wir den Einsatz für Fahrten im Stadtgebiet und im nahen Umfeld erprobt. Erstes Urteil: fährt sich wie ein “normales” Auto, ist aber wunderbar geräuscharm. Gerne wieder!
Das bestärkt mich in meinem Plan, im kommenden Jahr einen VW-Käfer auf E-Antrieb umzurüsten…
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April 3rd, 2012
Selbstführung kann auch bedeuten, die eigene Komfortzone zu verlassen und sich in neuen Kontexten zu erleben: ich melde mich wohlbehalten von meinem allerersten Rennen zurück. Der MCS Stuttgart hatte auf den Hockenheimring eingeladen und im Rahmen der GLP pro (Gleichmäßigkeitsrennen) konnte ich erstmals unter “Echtbedingungen” meinen Formel Ford (Van Diemen RF77) aus dem Jahr 1977, den ich zur Jahreswende erstanden hatte, bewegen. Eine besondere Herausforderung, denn gleich bei der ersten Testfahrt - freies Training - am Freitag waren die Geschwindigkeitsunterschiede innerhalb eines großen Felds von Formelwagen beträchtlich: neben meiner eigenen historischen Serie fuhren aktuelle Formel 3 - Fahrzeuge.
Den Anspruch, historisches technisches Kulturgut angemessen zu bewegen, konnten bei den Samstagsläufen dann auch fast alle Teilnehmer (einige technische Defekte) einlösen. Sogar das Wetter hielt sich…

Foto: BB
Fazit: Erstes Rennen, das Rennauto lief ohne Defekte, die Läufe eine echte Herausforderung, faire Mitstreiter, intensives Training in Sachen Selbstführung…

Foto: Melanie Hentschel
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März 26th, 2012
In einem Interview der FAZ “Ein Schreibtisch voller Klischees” erläutert Uta Brandes, Professorin an der Köln School of Design, welche Erkenntnisse ihre Untersuchung zu “Schreibtischkulturen” geliefert hat. Auf fünf Kontinenten wurden 686 Schreibtisch dokumentiert und analysiert.
Brandes im Interview: Der extremste Schreibtisch in unserer Studie ist der einer Frau in Taiwan. Da standen 128 Dinge drauf, die nichts mit der eigentlichen Arbeit zu tun haben. Den größten Unterschied macht dabei die Kultur. Asiaten sammeln am meisten „Nippes“.
Wie sah es auf den Tischen der Spezialisten für Gestaltung, den Designern, im internationalen Vergleich aus? Brandes hat nach eigenen Angaben besonders eklatante Unterschiede der Kulturen festgestellt: Bei Designstudios waren die Unterschiede besonders extrem. Als wir den Designern in Europa und Asien gegenseitig Fotos ihrer Schreibtische gezeigt haben, waren beide Seiten entsetzt. Die Asiaten haben gefragt: „Wie könnt ihr bei so einer sterilen Hospitalatmosphäre überhaupt auf kreative Ideen kommen?“ Und die Europäer haben gesagt: „Wie könnt ihr bei diesem bunten Chaos auf euren Schreibtischen überhaupt an einen bestimmten Kunden denken?“ Die Idee von Ordnung ist in vielen Kulturen unterschiedlich.
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Februar 14th, 2012

Foto: defekter Fernseher in NYC (BB)
Rituale sind wichtig, ebenso positive mind-sets. Der amerikanische Autor und Speaker Robin Sharma bietet in seinen frei zugänglichen Videos immer handfeste Tipps für eine förderliche Lebensgestaltung. So empfielt er eine “30-Tage-Mediendiät”, ebenso wie einen sehr frühen, strukturierten Start in den Tag.
Mir gefallen an den Clips nicht nur die Inhalte, sondern auch die simple Form der Produktion. Hier sein Beitrag “How to stay really focused and positive” Teil 1 und Teil 2 (die letzten Minuten ggf. auslassen - Eigenwerbung von Sharma).
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Februar 6th, 2012

Foto: BB
Wieder einmal bin ich auf dem ausgezeichneten Portal TED fündig geworden: in seinem - unglaublich schnell gesprochenen - Vortrag “The happy secret to better work” zeigt uns Shawn Achor auf, dass der Versuch zu arbeiten, um dann glücklich zu werden, zu kurz greift. Vielmehr sei es wirksamer, für eigene Zufriedenheit zu sorgen, um dann erfolgreicher zu werden - auch im Beruf. Achor belässt es nicht dabei, sondern gibt handfeste Hinweise, wie wir unsere inneren Zustände und unsere Sicht auf die Welt selbst beeinflussen können (mit meinen Anmerkungen):
- Three Gratitudes - am besten jeden Morgen oder jeden Abend sich bewusst machen, für welche drei Dinge, Menschen o.ä. wir an diesem Tag dankbar sind, am besten: aufschreiben!
- Journaling - Tagebuch schreiben, jeden Tag
- Exercise - den Körper trainieren oder einfach spazieren gehen
- Meditation - eine Form der Einkehr finden und täglich betreiben
- Random Acts of Kindness - Gesten der Freundlichkeit, die wir jeden Tag mehr oder weniger zufällig unseren Mitmenschen zukommen lassen
Alle diese Handlungen sollten zur Gewohnheit werden, damit sich auf diese Weise unsere Einstellung positiv verändert.
Auf der Seite “big think” erläutert Shawn Achor sein Konzept: http://bigthink.com/shawnachor (hier spricht er deutlich langsamer…).
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Oktober 15th, 2011
Zurück aus Weimar, wo ich für die Hochschule für Musik Franz Liszt eine Großgruppenveranstaltung moderieren durfte. Auf Wunsch des (neuen) Präsidenten Prof. Stölzl haben wir das Format des “World Café” gewählt und mithilfe von neun Studenten, die als Gastgeber (und Co-Moderatoren) an jeweils einem Tisch tätig waren, entstand ein ausgezeichneter und sehr lebendiger Ideenaustausch zur Zukunft der Hochschule, an dem Lehrende, Mitarbeiter der Verwaltung und Studenten beteiligt waren.
An meiner eigenen Hochschule hatte ich im Mai eine ähnliche Veranstaltung (unter der Moderation von Matthias zur Bonsen und Jutta Herzog) als Teilnehmer miterleben dürfen. Wenn es um die Beteiligung möglichst vieler (Berufs-)Gruppen und die Schaffung “gedeihlicher Bedingungen” für Dialog und konstruktive Auseinandersetzungen geht, haben sich diese Formate in den vergangenen Jahren sehr bewährt.
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September 16th, 2011
Zurück von der IAA…
Wiesmann - war völlig überlaufen von Seh-Leuten… aber Friedhelm Wiesmann (den ich für mein zweites Buch interviewt habe) wirkte zufrieden.
Aston Martin - der Zagato ist gar nicht so schön… aber der Espresso… und die Häppchen sind lecker. Der one-77 sieht in natura wirklich gut aus.

Foto: Aston Martin
BMW - hat ein hallenfüllendes Spektakel inszeniert (inkl. MINI)… der Tanz um das goldene Kalb inklusive einer kleinen Rundstrecke, über die Autos fuhren… beeindruckend: die E-Auto Studien i3 und i8 …
Jaguar - zu den schönsten Autos, die ich gesehen habe, zählt der C-X16 (hier ein Video: http://www.classicdriver.com/uk/magazine/3300.asp?id=15362)
Alfa und Lancia - hatten schöne Stände
Elektromobilität - erschien mir immer noch zu wenig vertreten…. ambitioniert: Doking Automotiv aus Zagreb (so frisch, dass die Website noch nicht fertig ist…), sehenswertdas streetscooter-Auto der RWTH Aachen…

Foto: http://www.streetscooter.eu/news-und-info/bildarchiv.html
Dafür, dass sogenannte “Fachbesuchertage” waren, erschien es mir speziell am Nachmittag völlig überlaufen…
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September 9th, 2011
Derzeit bearbeite ich das Schlusskapitel meines zweiten Buchs, das in 2012 erscheinen wird, und füge letzte Änderungen ein. Das Buch widmet sich den Fragen, wie sich erfolgreiche Entrepreneure selbst führen, wie sie ihre Ziele finden und verfolgen und wie sie mit Störungen und Krisen umgehen.
Ich habe 5 zentrale Fähigkeiten feststellen können, durch die sich erfolgreiche unternehmerische Menschen auszeichnen. In aufsteigender Reihenfolge finden sie sich in diesem Merk-Bild wieder:

Diese essentiellen Fähigkeiten unterscheiden sicher auch Unternehmer und Unternommene….
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September 5th, 2011
Kreativität kann auch bedeuten, die langen Wellen zu erkennen, nach denen das Alte wieder das Neue wird. in diesem Sinne hier ein Beispiel für Entrepreneurship:
Für das erste Selbstführungsbuch hatte ich auch Vater Rolf und Sohn Holger Neumann interviewt, beide Geschäftsführer der Pallas Group im niedersächsischen Diepholz. Noch aus meinen Kindertagen kenne ich die dort angesiedelte Schallplattenproduktion. Nach der Konzentration auf die CD hatten die “Neumänner” die alten Geräte zur Herstellung der Vinyl-Schallplatten nur eingemottet, aber nicht abgebaut. Dieses Vorgehen macht sich seit einigen Jahren bezahlt, denn der Boom des Vinyls hält an, der Bedarf wächst jährlich.

(Foto: Startseite der Pallas-Group)
Hier ist ein feiner kleiner Film zur Pallas und zu deren Platten-Produktion, den ich bei faz.net fand: knacken und rauschen.
Und hier kann man sehen, wie eine Schallplatte hergestellt wird: Pallas-Film.
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August 31st, 2011
Auf der Basis der neuen Auflage (siehe den Blogeintrag hier) ist mein Buch “Die Kunst der Selbstführung. Erkenntnisse aus Interviews mit Führungskräften und führenden Kräften” jetzt auch als E-Book erhältlich.

Parallel dazu habe ich eine neue Website zu meinen Buchprojekten erstellt, auf der auch einige Bezugsmöglichkeiten verlinkt sind: www.leadershipbooks.de
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