Archive for the ‘Organisationsentwicklung’ Category

Ideen-Café für die Hochschule für Musik in Weimar

Samstag, Oktober 15th, 2011

Zurück aus Weimar, wo ich für die Hochschule für Musik Franz Liszt eine Großgruppenveranstaltung moderieren durfte. Auf Wunsch des (neuen) Präsidenten Prof. Stölzl haben wir das Format des “World Café” gewählt und mithilfe von neun Studenten, die als Gastgeber (und Co-Moderatoren) an jeweils einem Tisch tätig waren, entstand ein ausgezeichneter und sehr lebendiger Ideenaustausch zur Zukunft der Hochschule, an dem Lehrende, Mitarbeiter der Verwaltung und Studenten beteiligt waren.
An meiner eigenen Hochschule hatte ich im Mai eine ähnliche Veranstaltung (unter der Moderation von Matthias zur Bonsen und Jutta Herzog) als Teilnehmer miterleben dürfen. Wenn es um die Beteiligung möglichst vieler (Berufs-)Gruppen und die Schaffung “gedeihlicher Bedingungen” für Dialog und konstruktive Auseinandersetzungen geht, haben sich diese Formate in den vergangenen Jahren sehr bewährt.

Jetzt: Bensmann Consulting - an der Seite unternehmerischer Menschen

Mittwoch, Juni 22nd, 2011

Eine Nachricht in eigener Sache: meine neu gestaltete Internetseite (www.bensmann.org) ist bereits seit heute aktiv. Sie nimmt den Wechsel von BENSMANN ACTIVITIES zu Bensmann Consulting (offiziell zum 01.07.2011) auf und ist ganz im neuen Corporate Design gestaltet.

Leitbegriffe des neuen Auftritts sind INTUITION - STRUKTUR - WEITSICHT: Das intuitive Erfassen einer Situation, die strukturierte Bearbeitung einer Aufgabenstellung und das Abschätzen von Folgen sind für meine Begleitung unternehmerischer Menschen zentrale Bestandteile.

Logo BC 2

Während BENSMANN ACTIVITIES jetzt als Dachmarke genutzt wird und in den Hintergrund tritt (bleibt ein Sammelbecken für meine Kunst-, Buch- und weiteren Projekte), dient Bensmann Consulting nun  der Information  zu meiner Beratungstätigkeit (Coaching, Organisationsentwicklung und Moderation).

Professor - wieder

Montag, Januar 3rd, 2011

Logo HS OS

Nachdem ich bereits von 2004 bis 2007 als Nebenberuflicher Professor an der Hochschule Osnabrück (vormals Fachhochschule) in den Feldern Kommunikation und Organisationsentwicklung tätig sein konnte, freue ich mich, dass der Präsident der Hochschule Osnabrück, Prof. Dr. Andreas Bertram, mich am 11. Dezember 2010 zum Honorarprofessor für eben diese Felder ernannt hat (vgl. die Pressemitteilung der Hochschule hier).

SALT AND PEPPER: Kooperationspartner

Dienstag, Mai 25th, 2010

Mit unsere Kollegen von SALT AND PEPPER hier am Standort Osnabrück haben wir in den vergangenen eineinhalb Jahren schon verschiedene Projekte erfolgreich gestartet. Die Technologie-Consultants (mit weiteren Standorten in Bremen, Hamburg, Köln und Leipzig) sind ausgezeichnet vernetzt und wachsen mit hohem Tempo.

Foto Torsten Timo BB

Torsten Wächter (custos consulting), Timo Seggelmann (Niederlassungsleiter  SALT AND PEPPER), Burkhard Bensmann (BENSMANN ACTIVITIES)
Foto: SALT AND PEPPER

Hier ein aktueller Artikel zur Zusammenarbeit: Kooperation.

CULTURE CONTACT Munich * New York - Susanne M. Zaninelli neue Kooperationspartnerin

Freitag, November 6th, 2009

Ich freue mich sehr, mein Berater- und Trainernetzwerk jetzt um Susanne M. Zaninelli erweitern zu können. Seit 1990 hat sie sich auf die Vermittlung kultureller Kompetenzen spezialisiert, auf Landes- wie auf Organisationaler Ebene, intra- sowie interkulturell. Sie ist Geschäftsführerin von CULTURE CONTACT mit Sitzen in New York und München (www.culture-contact.com). Ihre Referenzen umfassen zahlreiche international renommierte Unternehmen (von der Allianz über Lufthansa bis hin zu Sony Ericsson, siehe hier). Eine Auszeichnung des erfolgreichsten deutschen MUWIT Personal- und Weiterbildungskonzepts wurde zum Thema: Managing global roll-outs verliehen. Mit Focus Online hat Sie eine Videoreihe entwickelt.
Gerade hinsichtlich meines Schwerpunkts SELBSTFÜHRUNG haben Susanne M. Zaninelli und ich zahlreiche Berührungspunkte festgestellt - hier passen unsere Beratungsansätze und unsere Philosophie ausgezeichnet zusammen.
Foto Susanne Z.

Susanne M. Zaninelli

Selbstführung als Basis für LEADERSHIP DEVELOPMENT

Dienstag, Mai 26th, 2009

Das Projekt zum Thema Selbstführung hat deutlich gemacht, dass ein neues Verständnis von Führung im 21. Jahrhundert dringend geboten ist. Unsere Erfahrungen als Organisationsberater belegen, dass “Leadership” nicht nur die ersten Ebenen in einer Organisation angeht, sondern an vielen Stellen erforderlich ist. Das zeigt sich unter anderem auch daran, dass klassische Konzepte - wie der hero leader an der Spitze - nur noch in Ausnahmen zu Erfolg führen. Unser Verständnis von “Leadership Development” setzt deshalb an den jeweils entscheidenden Stellen des Unternehmens an und berührt viele Ebenen.
Das Buch “Die Kunst der Selbstführung. Erkenntnisse aus Interviews mit Führungskräften und führenden Kräften” (Paperback ISBN 978-3-837-09567-8, jetzt auch als Hardcover ISBN 978-3-839-10221-3) bietet eine erste Plattform für ein Seminar zum Thema LEADERSHIP DEVELOPMENT - denn nur wer sich selbst führen kann, sollte auch andere führen dürfen. Die nachfolgende Grafik zeigt auf, wie wir das Themenfeld zwischen der Begleitung der Organisation und der Unterstützung der Person positionieren:
LD21-Module

Im Rahmen unserer Module für LEADERSHIP DEVELOPMENT bieten wir insbesondere folgende Dienstleistungen:

- Impulsvorträge (auf das jeweilige Unternehmen zugeschnitten)
- 1-Tages-Seminare
- Gastvorträge innerhalb von Strategieklausuren etc.
- Artikel zum Thema Selbstführung und LEADERSHIP DEVELOPMENT
- LD21-Seminar (ein mehrtägiges Training)
- Executive Coaching (auf der Basis der “Sieben Felder der Selbstführung”).

Ergänzung meines Beraterportfolios durch custos consulting

Samstag, Dezember 13th, 2008

Seit längerer Zeit habe ich nach einer Erweiterung meines Beraterportfolios gesucht. Mit Torsten Wächter und seiner Firma custos consulting habe ich eine perfekte Ergänzung gefunden.
Herr Wächter hat 15 Jahre Erfahrung als Führungskraft in Verwaltung und Privatwirtschaft. Mit seinem Unternehmen custos consulting widmet er sich der Personal- und Organisationsberatung.
Angesichts der aktuellen Herausforderungen der globalen Wirtschafts- und Finanzkrise wird er Organisationen dabei unterstützen, ihre Belegschaft und die Prozesse so neu zu strukturieren, dass sie “nach dem Sturm” innovativ und wachstumsfähig bleiben oder werden.
In diesem Monat werden Torsten Wächter und ich aus unseren heutigen Büroräumen über die Dächer von Osnabrück ziehen - wir werden berichten…

Ungewöhnliche Büros… Spielwiesen

Freitag, April 18th, 2008

Heute auf Ehrensenf gefunden: wirklich ungewöhnliche Arbeitswelten, von Pixar über Red Bull bis zu Google: hier.
Ganz im Gegensatz zu den Traurigen Arbeitsplätzen scheinen sich die Bewohner dieser Welten immerhin der Wertschätzung ihrer eigenen Organisation zu erfreuen. Besonders das Office der Werbeagentur tbwa erinnert, wie es im Beitrag auf deputy dog heißt, eher an einen überdachten Erholungspark…

Furchtlosigkeit als Führungstugend

Dienstag, November 13th, 2007

Um Furchtlosigkeit geht es in einem Beitrag von Art Kleiner („Fearlessness: The Last Organizational Change Strategy“), online in strategy + business. Kleiner interviewt die Publizistin und Managementberaterin Margaret Wheatley, deren Werk für einen menschenzentrierten Führungsansatz steht (vgl. dazu auch den Beitrag zu Wheatley hier).
Sie beschreibt ihre Beobachtungen, dass speziell nach 2001 der Druck auf Top-Führungskräfte in den USA dahin geht, möglichst schnell wirtschaftliche Resultate zu schöpfen. Dabei gingen Aspekte wie Entwicklung, Innovation und Lernen verloren. Wheatley:
So I watched these leaders revert. “Forget about values, learning, or participation. We just need to execute.” By which they mean, “Drive performance now.” This business rhetoric, the notion of execution, is really quite violent: You “execute” people.

Auf der Suche nach denjenigen, die für Werte wie z.B. Qualität stehen, verabschiedete sie sich von ihren Erwartungen an die Führungsspitze:
I gave up on the idea of change led by senior executives. I started looking for people inside the organization who were interested in change, encouraging them to do what they could, but not to wait for people at the top — to just act within their own domain. I believe there’s still a possibility of creating beneficial results on these “islands of hope” within the larger companies.

Als innere Einstellung – auf allen hierarchischen Ebenen – favorisiert Wheatley Furchtlosigkeit und erklärt diese Tugend:
To be fearless is to face the reality of your situation; to recognize what you can actually achieve given these very powerful cultural and systemic dynamics, without deluding yourself that you can, through your own act of will, be more powerful than you are. And then, at the same time, deciding who you want to be, so that you can stand firm for the practices you believe in most deeply and so you can accept criticism. This type of fearlessness can be found in anyone — senior leaders, midlevel leaders, supervisors, or workers.

Wheatleys Ansatz erinnert stark an Peter Senges Erkenntnisse, die er u.a. in seinem Buch „Die fünfte Disziplin“ (im Original bereits 1990 erschienen) beschrieben hat. Senge selbst hat im Laufe der Jahre als Berater die Erfahrung gemacht, dass „Change Management“ eben nicht von oben zu verordnen ist: ” I have never seen a successful organizational-learning program rolled out from the top. Not a single one.” (Senge in FAST COMPANY Magazine).
Folglich ist auch Wheatleys Rat sehr bodenständig:
I’ve given up on large-scale transformation, but smaller measures can still effect change. For example, helping a few people realize their competence, value, talents, or creativity. But it’s difficult for leaders to accept this kind of thinking.

Ein begnadeter Ort für Veranstaltungen: Liebeserklärung an das Kloster Bentlage

Dienstag, Oktober 30th, 2007

Am vergangenen Mittwoch (24. Oktober) hatte ich Gelegenheit, in einem Vortrag die Vorzüge des Klosters Bentlage in Rheine darzustellen. Die Wirtschaftsvereinigung Steinfurt e.V. hatte zum Unternehmer-Abendtreff eingeladen und die kulturelle Begegnungsstätte Kloster Bentlage stellte sich in vorzüglicher Weise dar (siehe auch die Info HIER).
Bentlage-Banner
Als Organisationsberater hatte ich bereits seit einigen Jahren hinter den Kulissen mitwirken können; an diesem Abend ging es mir darum, eine sehr persönliche Liebeserklärung an diesen begnadeten Ort auszusprechen.
Die ehemalige Klosteranlage aus dem 15. Jahrhundert ist seit 1978 im Besitz der Stadt Rheine und wird seit 2000 in restaurierter Form für die heutige Nutzung als Ausstellungs- und Tagungsstätte genutzt. Kloster Bentlage ist für mich ein PRODUKTIVER ORT für Unternehmer und Unternehmen vor allem in dreierlei Hinsicht:

Das Kloster Bentlage
1. …ist ein Refugium für den Unternehmer: das Kloster und sein Umfeld sind ideal für persönliche Einkehr (individuelle Planungstage), für kreative Impulse, für Reflexion und als Coaching-Ort.
2. …ist ein Kraftort für das Unternehmen: die professionelle Tagungstechnik in historischem Gemäuer schafft den Rahmen für Klausuren, strategische Planungskonferenzen und kreative Workshops.
3. …ist eine Begegnungsstätte für Unternehmen und deren Kunden: außerhalb der üblichen Tagungshotels oder Firmenpräsenzen liefert das Kloster eine kreativ aufgeladene Atmosphäre für Ideenwerkstätten, gemeinsame Produktentwicklung oder auch als Rahmen für Events.

Das Kloster erschließt sich aber erst dem richtig, der sich auf den Zauber des Ortes einlässt und sich – schließlich – mit ihm identifiziert (ich empfehle, sich für mehrere Tage in einem der Torhäuser einzuquartieren und dort zu arbeiten…).

Die kulturelle Begegnungsstätte ist selbst durch einen Prozess der Organisationsentwicklung gegangen. Heute kann das Leitungsteam die Stärken des Klosters nicht nur den Kulturliebhabern – mit jährlich rund 53000 Besuchern! – zugänglich machen, sondern den Unternehmen der Region dieses einzigartige Ensemble als produktiven Ort anbieten.