Archive for the ‘Selbstorganisation’ Category

Selbstführung bei Entrepreneuren: 5 essentielle Fähigkeiten (Die dynamische 5)

Freitag, September 9th, 2011

 

Derzeit bearbeite ich das Schlusskapitel meines zweiten Buchs, das in 2012 erscheinen wird, und füge letzte Änderungen ein. Das Buch widmet sich den Fragen, wie sich erfolgreiche Entrepreneure selbst führen, wie sie ihre Ziele finden und verfolgen und wie sie mit Störungen und Krisen umgehen.

Ich habe 5 zentrale Fähigkeiten feststellen können, durch die sich erfolgreiche unternehmerische Menschen auszeichnen. In aufsteigender Reihenfolge finden sie sich in diesem Merk-Bild wieder:

Die dynamische 5

Diese essentiellen Fähigkeiten unterscheiden sicher auch Unternehmer und Unternommene….

Tipps für das Netzwerken von Keith Ferrazzi

Dienstag, August 2nd, 2011

Einer der Gurus für relationship management oder auch Beziehungspflege, Keith Ferrazzi,hat auf seiner Internetseite immer wieder  konkrete Tipps. Hier ist der neueste  Videoclip Three Things you DON’T want to do when making a new connection.

Zu Ferrazzis erstem Buch (”Geh’ nie alleine essen!”) hatte ich seinerzeit auch eine Buchkritik geschrieben (auf Englisch).

Dieter Burmester im Video-Kurzportrait (NOZ)

Freitag, Juli 15th, 2011

 Logo Burmester weiß

Für das zweite Buch über Selbstführung habe ich im vergangenen und in diesem Jahr den HiFi-Papst Dieter Burmester in Berlin interviewt. Soeben konnte ich einen kurzen Film im Video-Portal der Neuen Osnabrücker Zeitung (NOZ) zu ihm finden, der einen Einblick in diese ungewöhnliche Manufaktur gibt und den Menschen Dieter Burmester vorstellt.

Mein neues Buch widmet sich ungewöhnlichen Entrepreneuren - wie unten bereits geschildert - und erscheint 2012.

Amazon-Autorenseite erstellt

Montag, Juli 11th, 2011

Neues: meine Autorenseite auf Amazon im Kontext der verschiedenen Versionen meines ersten Buchs Die Kunst der Selbstführung.

Eine kurze (amerikanische) Geschichte des Zeitmanagements

Mittwoch, Juni 22nd, 2011

Das Magazin Inc. zeigt auf seinen Internetseiten in 13 Episoden “A Brief History of Time Management” - duch die US-amerikanische Brille gesehen.

Inc. Logo

Etappen sind sowohl Klassiker wie Peter Druckers “The Effective Executive” oder David Allens “Getting Things Done” oder, neuer, Tim Ferriss “The 4- Hour Workweek”.

Kunst der Selbstführung: Buch in neuer Auflage

Donnerstag, Juni 16th, 2011

Die Kunst der Selbstführung. Erkenntnisse aus Interviews mit Führungskräften und führenden Kräften: das Buch hat sich seit seinem Erscheinen im Mai 2009 als Instrument in Seminaren, Coachings und Workshops bewährt. Die positiven Rückmeldungen und Rezensionen (z.B. wirtschaft + weiterbildung 10/2009) haben mich zusätzlich motiviert, am Thema dran zu bleiben.
SF1 Neue Auflage Hinweis

Während die Arbeit am zweiten Buch läuft und dessen Haupttext nahezu abgeschlossen ist (erscheint in 2012), habe ich mir die Zeit genommen, und das erste Buch leicht überarbeitet. Sowohl das Hardcover, als auch die Paperbackversion sind jetzt in neuen Auflagen erschienen.

Das Hardcover ist z.B. bei buch.de erhältlich hier  oder bei Amazon hier.

Die Paperbackversion ist z.B. bei buch.de erhältlich hier oder bei Amazon hier.

Kombinierte Trends: Klappräder plus Papierplaner

Freitag, August 28th, 2009

Während der Vorbereitung eines 1-Tages-Workshops zum Thema Selbstführung stellte ich mir (wieder mal) die Frage nach den richtigen Instrumenten zur Selbstorganisation. Tatsächlich ist eine Rückbesinnung auf Papier erkennbar, wie  der filofax-Geschäftsführer Volker Jungeblut mir bereits im letzten Jahr erläutert hatte. Dies zeigt sich neben den wieder in Erscheinung getretenen Zeitplanern auch in den zahlreichen Varianten der Moleskine-Notizbücher.
Wie sieht denn der Arbeitsalltag bei Führungskräften und “führenden Kräften” aus? Wo arbeiten diese Menschen - neben ihrem regulären (?) Arbeitsplatz - und wie? Auf welche Weise bewegen sie sich fort? Bei einem grünen Tee (!!) im BALZAC-Coffeeshop in Hamburg fiel mir diese prototypische Radlerin auf:

Frau auf Fahrrad

Mit Sicherheit befand sich in der Tasche am Fahrradlenker kein großformatiges Notebook, wohl eher ein Papierplaner… Weitere aktuelle Verweise auf verbesserte Fahrradkonstruktionen z.B. in WIRED. Verblüffend (wenn dann noch der Antrieb funktioniert…) ist “Dom’s folding bike” in diesem Youtube-Video. Und dieses Bike ist ebenfalls beeindruckend: IF Mode Folding Bike auf den Webseiten von FAST COMPANY.
Natürlich ist diese Kombination von Trends kein neues Phänomen. Vielmehr ist diese Kombi selbst in kleineren Städten schon häufig zu sehen.
Was mich allerdings beschäftigt ist die Frage, unter welchen Umständen und mit welchen Instrumenten diese Zielgruppen tatsächlich ihre Selbstführung verbessern könnten. Um ihre Gewohnheiten zu analysieren, um ihre Verhltensmuster zu erkennen und um ihre Vision & Mission im Blick zu behalten dürften sie ein hochgradig individualisiertes Methoden- und Toolset benötigen.
Mit Sicherheit muss dieses Set eine Kombination derjenigen Instrumente sein, die sie bereits benutzen - z.B. BlackBerries, iPhones, Notizbücher, lose Zettel etc. Und diese tools sollten derart zueinander passen und ineinander greifen, dass nicht nur der Arbeitsoutput gefördert wird, sondern auch das persönliche Aussehen…

Selbstführung als Basis für LEADERSHIP DEVELOPMENT

Dienstag, Mai 26th, 2009

Das Projekt zum Thema Selbstführung hat deutlich gemacht, dass ein neues Verständnis von Führung im 21. Jahrhundert dringend geboten ist. Unsere Erfahrungen als Organisationsberater belegen, dass “Leadership” nicht nur die ersten Ebenen in einer Organisation angeht, sondern an vielen Stellen erforderlich ist. Das zeigt sich unter anderem auch daran, dass klassische Konzepte - wie der hero leader an der Spitze - nur noch in Ausnahmen zu Erfolg führen. Unser Verständnis von “Leadership Development” setzt deshalb an den jeweils entscheidenden Stellen des Unternehmens an und berührt viele Ebenen.
Das Buch “Die Kunst der Selbstführung. Erkenntnisse aus Interviews mit Führungskräften und führenden Kräften” (Paperback ISBN 978-3-837-09567-8, jetzt auch als Hardcover ISBN 978-3-839-10221-3) bietet eine erste Plattform für ein Seminar zum Thema LEADERSHIP DEVELOPMENT - denn nur wer sich selbst führen kann, sollte auch andere führen dürfen. Die nachfolgende Grafik zeigt auf, wie wir das Themenfeld zwischen der Begleitung der Organisation und der Unterstützung der Person positionieren:
LD21-Module

Im Rahmen unserer Module für LEADERSHIP DEVELOPMENT bieten wir insbesondere folgende Dienstleistungen:

- Impulsvorträge (auf das jeweilige Unternehmen zugeschnitten)
- 1-Tages-Seminare
- Gastvorträge innerhalb von Strategieklausuren etc.
- Artikel zum Thema Selbstführung und LEADERSHIP DEVELOPMENT
- LD21-Seminar (ein mehrtägiges Training)
- Executive Coaching (auf der Basis der “Sieben Felder der Selbstführung”).

Felder der Selbstführung: Prozesse & Strukturen

Dienstag, Januar 20th, 2009

60 Interviews mit Führungskräften und „führenden Kräften“ habe ich nunmehr geführt und derzeit schreibe ich das Buch zum Projekt. Hinsichtlich der Methoden und Instrumente der Selbstorganisation zeigt sich, dass das faszinierendste Instrument nichts nützt, wenn man es nicht beherrscht. Es spielt dabei keine Rolle, ob es sich um ein klassisches „Zeitplanbuch“ handelt (was vor allem in den 80er Jahren angesagt war) oder um Kleincomputer (PDAs) oder „Smartphones.“ Es überrascht folglich nicht, wenn ich in meinen Gesprächen die Erkenntnis gewonnen habe, dass erfolgreiche Führungskräfte sich zur Selbstorganisation diejenigen Instrumente und Methoden gewählt haben, die zu ihnen passen und die sie beherrschen – und keinen Moden folgen.
Wenngleich ich viele positive Beispiele unter den Gesprächspartnern finden konnte, so zeigen sich doch noch Verbesserungsmöglichkeiten. Z.B. findet nur selten eine Art „Geschäftsprozessoptimierung (GPO) in eigener Sache“ statt.

prozesse.jpg

Für eine wirksame Selbstorganisation ist es von entscheidender Bedeutung, die eigenen (Arbeits-) Prozesse zu kennen und in entsprechende Strukturen zu integrieren. Die Leitfragen sind für mich:
- Wie organisiere ich mich?
- Welche Struktur gebe ich meinen Tätigkeiten?
- Welche hilfreichen Gewohnheiten kann ich entwickeln?
- Welche Methoden nutze ich konkret (Zeit-, Projektmanagement, Planung, Kreativität…)?

Selbstführung gelingt nur dann, wenn ich die eigenen Fähigkeiten und Potenziale erkenne und deren Weiterentwicklung betreibe - das wird in den Gesprächen immer wieder deutlich. Im Zusammenhang wirksamer Arbeitsprozesse und –strukturen ist es primär wichtig, die zentralen persönlichen Kernaufgaben und Verantwortungsbereiche zu kennen. Daraus leiten sich diejenigen Tagesaufgaben ab, auf die ich mich jeden Tag fokussieren muss – die MITs, wie der Blogger Leo Babauta formuliert, die Most Important Tasks.
Obwohl es auch ein „workflow“ ist, denken zu wenige Führungskräfte über ihre eigenen Arbeitssprozesse in strukturierter Form nach. Schon das Erfassen der Tätigkeiten – wo bleibt eigentlich meine Zeit? – kann für Transparenz sorgen. Und bereits eine einfache Visualisierung der Abläufe in den Führungstätigkeiten kann die Augen öffnen und kontraproduktive Routinen, suboptimale Abläufe und unnötige Störungen erkennen lassen. Zudem gibt es zahlreiche Berater, die Unterstützung anbieten und z.B. Ablagesysteme und Büroorganisation optimieren. Natürlich dürften Fragen der persönlichen Arbeitsmethodik auch immer wieder Thema in Coachings sein.

Die Selbst-Analyse in diesem Bereich (Prozesse & Strukturen) ist aus meiner Sicht von dieser Reihenfolge abhängig:

Um meine Vision zu verwirklichen bzw. meine Ziele zu erreichen:
• welche Prozesse
• in welchen Strukturen
• mit welchen Methoden
• unter Zuhilfenahme welcher Instrumente
• habe oder will ich koordinieren und erfolgreich bewältigen?
• Und wie gelingt mir dies (Ergebniskontrolle)?

Mission… is possible

Donnerstag, September 25th, 2008

Was sind eigentlich “erfolgreiche” Führungskräfte? Nach meinen nunmehr fast sechzig Interviews komme ich zu der Einsicht: es sind Menschen, die das sehr gut tun, wozu sie auf der Welt sind. Und: sie besitzen eine Grundfähigkeit - sie sind PRÄSENT. D.h., sie besitzen innere Klarheit, wissen, in welcher Verfassung sie sind, haben das “Ego” zur Seite geräumt.
Mission / Vision

Für Dieter Klages, Inhaber eines erfolgreichen Softwarehauses, steht fest, dass jeder bereits als Kind weiß, was er im Leben erreichen soll. Aber dieses Wissen werde wieder verschüttet und es bedürfe in vielen Fällen eines externen Auslösers, um die eigene Mission oder Lebensaufgabe wieder zu finden. Jürgen Wehlend, Geschäftsführer eines Erfolgsprojekts im Bereich Telekommunikation, hat - zumindest auf des ersten Blick - eine eher pragmatische Philosophie: eine Vision oder Mission könne dazu gehören. In seinem Fall hatte er von dem zu schaffenden Unternehmen als Geschäftsführer eine klare Vision, die sich – wie er im Gespräch mit leichter Verwunderung bemerkt – auch tatsächlich sehr weitgehend umgesetzt habe.
Andere haben offenbar eine humanistische Lebensbegründung, wie sie beispielsweise von Lothar Zechlin, dem Gründungsrektor der Universität Duisburg-Essen im Interview beschrieben wurde; bereits früh habe er ein Bild gehabt, wollte etwas im politischen Bereich tun und gesellschaftliche Zustände aktiv beeinflussen: „Politisch wirksam sein zu wollen, das war meine Ausgangsmotivation, meine Ur-Motivation.“ Dieses klare innere Bild und Selbstverständnis war augenscheinlich prägend für alle Projekte in Zechlins beruflicher Laufbahn.
Bei der Findung und Pflege der eigenen Mission oder Vision haben fast alle der Interviewpartner, die sich dazu geäußert haben, spezifische Wege “ins Innere”. Zahlreich sind die Anhänger des Sports, hier häufig auch des Langstreckenlaufs. Aber auch Meditation, Yoga, TaKeTiNa und ähnliche Praktiken, die den Weg über den Körper nehmen, wurden genannt.
Ziel der Besinnung, des Abschaltens ist nicht nur die Regeneration, sondern vor allem auch, so meine Feststellung, der Ausbau der oben genannten Grundfähigkeit, präsent zu sein. Schon seit Jahren gibt es im Kontext von Organisations- und Personalentwicklung eine starke Beschäftigung mit diesem Themenbereich. Peter Senge hat sich mit “Personal Mastery” in dem Buch “Die 5. Disziplin” und, später, in: „Presence. Exploring Profound Change in People, Organizations And Society“ mit eben dieser Problematik auseinandergesetzt. Einer der Co-Autoren dieses Buches, der am MIT in Cambridge lehrende Deutsche Otto Scharmer, hat eine „Theory U“ dazu entworfen, die die Bedeutung und die Prozesse beleuchtet; der Untertitel des gleichnamigen Buches lautet „The Social Technology of Presencing“. Scharmer (und anderen) geht es darum zu klären, aus welcher inneren Verfasstheit Führungskräfte (und andere) Entscheidungen treffen, wie sie ein behinderndes „Ego“ aus dem Weg räumen um sensibel zu werden für einen schöpferischen Prozess, der den zukünftigen Möglichkeiten den Weg in die Gegenwart eröffnet.
Allerdings bedarf es dazu eines ganzen Bündels an sozialen, intellektuellen, emotionalen und empathischen Kompetenzen, wie Scharmer sehr anschaulich ausführt, um zum „Presencing“ (als Kunstwort aus sensing, erspüren, und presence, Gegenwart) als Führungskraft überhaupt in der Lage zu sein. Viele der von mir interviewten Führungskräfte besitzen offenbar zumindest Teile dieses Kompetenzbündels und sind fähig zur Präsenz – ob es ihnen nun bewusst ist oder nicht. Und mir sind zahlreiche Interviewpartner begegnet, die diese Grundfähigkeit besitzen – und wohl auch deshalb erfolgreich sind.